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Saftiger Lachs, eine würzige selbstgemachte Teriyaki-Marinade und nur wenige Minuten in der Heißluftfritteuse* – mehr braucht es für dieses leckere Abendessen eigentlich nicht.
Ich liebe Rezepte, die unkompliziert sind und trotzdem nach etwas Besonderem schmecken. Genau so ein Rezept habe ich neulich wieder ausprobiert: Lachsfilet mit selbstgemachter Teriyaki-Marinade aus dem Airfryer.
Und was soll ich sagen? Der Lachs war wunderbar saftig, die Marinade herrlich würzig und leicht süßlich und durch den frischen Ingwer bekommt das Ganze noch einen richtig tollen Geschmackskick.
Wenn ihr Lachs mögt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren!
🛒 Zutaten für 2 Personen
- 2 Lachsfilets
- 60 ml Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1,5 EL brauner Zucker
- 1 Knoblauchzehe, gehackt
- 1 TL frischer Ingwer, gehackt
- etwas schwarzer Pfeffer
- 1 TL Speisestärke
🥣 Die selbstgemachte Teriyaki-Marinade
Zuerst habe ich den frischen Ingwer klein gehackt. Dafür habe ich ungefähr ein daumendickes Stück von der Ingwerknolle abgeschnitten, geschält und anschließend fein gehackt.
Ingwer haben wir eigentlich immer im Kühlschrank. Wir trinken regelmäßig Ingwertee mit frisch gepresster Zitrone und verwenden ihn deshalb auch gerne zum Kochen.
Für die Marinade kommen nun Sojasauce, Reisessig, brauner Zucker, Knoblauch, Ingwer und etwas schwarzer Pfeffer in eine Schüssel.
Alles gut miteinander verrühren – und schon ist die würzige Teriyaki-Marinade fertig.
Natürlich könnt ihr auch fertige Teriyaki-Sauce verwenden. Ich persönlich finde die selbstgemachte Variante aber deutlich aromatischer. Besonders der frische Ingwer sorgt für eine wunderbar würzige Note.
Kleiner Tipp: Gehackten Knoblauch kann man übrigens sehr gut einfrieren. So habe ich immer etwas vorbereiteten Knoblauch zur Hand, wenn es beim Kochen schnell gehen soll.

🐟 Jetzt kommt der Lachs
Für dieses Rezept habe ich tiefgekühlte Lachsfilets verwendet und sie einige Stunden vorher im Kühlschrank auftauen lassen.
Nach dem Auftauen habe ich die Filets mit etwas Küchenpapier vorsichtig trockengetupft.

Wenn ihr gleich vier Lachsfilets zubereiten möchtet, könnt ihr die Zutaten für die Marinade einfach verdoppeln.
Die Marinade anschließend in einen tiefen Teller oder eine flache Schale geben und den Lachs hineinlegen.
Falls ihr Lachsfilets mit Haut verwendet, legt die Hautseite nach oben.
Ich habe die Filets zwischendurch einmal gewendet, damit die Marinade von allen Seiten schön einziehen kann.
Der Lachs sollte mindestens 15 Minuten marinieren. Ich habe ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

♨️ Ab in die Heißluftfritteuse
Jetzt wird es richtig einfach.
Die Heißluftfritteuse habe ich zunächst auf 200 °C für 6 Minuten eingestellt.
Anschließend habe ich die marinierten Lachsfilets in eine Silikonform gelegt.
Das kann ich wirklich empfehlen, denn so klebt der Lachs nicht direkt am Korb fest und die Marinade kann nicht so leicht anbrennen.

🍯 Währenddessen die Teriyaki-Sauce eindicken
Die übrig gebliebene Marinade habe ich währenddessen in einen kleinen Topf gegeben und kurz aufgekocht.
Durch die Speisestärke wird die Marinade sehr schnell dickflüssig. Deshalb solltet ihr dabei ein bisschen aufpassen und ständig ein Auge darauf haben, damit nichts anbrennt.
So entsteht eine wunderbar glänzende Teriyaki-Glasur für den Lachs.

⏱️ Nach 6 Minuten
Nach den ersten 6 Minuten habe ich die Lachsfilets vorsichtig gewendet und anschließend mit der eingedickten Teriyaki-Marinade bestrichen.

Danach ging es für weitere 2–3 Minuten bei 200 °C zurück in die Heißluftfritteuse*.
Ich hatte meinen Lachs insgesamt nur 2 Minuten länger im Airfryer. Dadurch war er in der Mitte noch schön glasig und wunderbar saftig.
Wer seinen Lachs lieber etwas stärker durchgegart mag, kann ihn einfach etwa 3 Minuten weitergaren.
🥦 Welche Beilage passt dazu?
Zum Teriyaki-Lachs könnt ihr ganz unterschiedliche Beilagen servieren.
Bei uns gab es noch grüne Bohnen vom Mittagessen dazu. Sehr gut passen aber auch:
- Brokkoli
- asiatisches Gemüse
- eine asiatische Gemüsemischung
- Reis
- gebratene Nudeln
Da der Teriyaki-Lachs selbst schon sehr intensiv gewürzt ist, würde ich das Gemüse eher zurückhaltend würzen. So bleibt der leckere Geschmack der Teriyaki-Sauce im Mittelpunkt.
Zum Schluss habe ich den Lachs noch mit frischen Lauchzwiebeln und buntem Sesam garniert.
Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern passt auch geschmacklich wunderbar dazu.

❤️ Mein Fazit
Ich glaube, die Bilder sprechen hier tatsächlich für sich.
Der Lachs war für uns genau richtig gegart, wunderbar saftig und zusammen mit der selbstgemachten Teriyaki-Marinade eine echte Geschmacksexplosion.
Besonders toll finde ich, wie schnell und unkompliziert dieses Gericht zubereitet ist. Mit wenigen Zutaten und relativ wenig Aufwand bekommt man ein Abendessen, das trotzdem richtig besonders schmeckt.
Mein Tipp: Wenn ihr Lachs mögt, probiert dieses Rezept unbedingt einmal aus!
Vielleicht wird es bei euch ja genauso schnell zu einem Lieblingsrezept aus der Heißluftfritteuse wie bei uns. 🐟❤️
Rezept zum Ausdrucken:
🐟 Teriyaki-Lachs aus der Heißluftfritteuse
Für 2 Personen | Zubereitungszeit ca. 35–40 Min.
Zutaten
- 2 Lachsfilets
- 60 ml Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1,5 EL brauner Zucker
- 1 Knoblauchzehe, gehackt
- 1 TL frischer Ingwer, gehackt
- etwas schwarzer Pfeffer
- 1 TL Speisestärke
- optional: Lauchzwiebeln & Sesam zum Garnieren
Zubereitung
1. Marinade zubereiten
Sojasauce, Reisessig, braunen Zucker, Knoblauch, Ingwer und Pfeffer in einer Schüssel verrühren.
2. Lachs marinieren
Lachsfilets trocken tupfen und in die Marinade legen. Mindestens 15 Minuten, idealerweise etwa 30 Minuten im Kühlschrank, marinieren lassen.
3. Airfryer vorheizen
Die Heißluftfritteuse auf 200 °C für 6 Minuten vorheizen.
4. Lachs garen
Lachs in eine Silikonform legen und 6 Minuten bei 200 °C garen.
5. Teriyaki-Glasur
Die restliche Marinade in einen kleinen Topf geben, Speisestärke einrühren und kurz aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt.
6. Glasieren & fertig garen
Lachs vorsichtig wenden und mit der Teriyaki-Sauce bestreichen. Noch einmal 2–3 Minuten bei 200 °C garen.
🍽️ Servieren
Mit frischen Lauchzwiebeln und Sesam garnieren. Dazu passen besonders gut Brokkoli, grüne Bohnen, asiatisches Gemüse oder Reis.
Tipp: Für eine glasige, saftige Mitte reichen meist 2 Minuten nach dem Wenden. Wer den Lachs lieber stärker durchgegart mag, lässt ihn 3 Minuten weitergaren.
Guten Appetit! ❤️
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